Wann war das letzte Mal, dass es dir vorkam, als würde das Training wie im Flug vergehen? Fünf Minuten auf dem Laufband fühlen sich wie eine Ewigkeit an, wenn man sich dabei langweilt. So geht es anscheinend den meisten von uns: Dem US Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten zufolge, halten sich […]

Wann war das letzte Mal, dass es dir vorkam, als würde das Training wie im Flug vergehen? Fünf Minuten auf dem Laufband fühlen sich wie eine Ewigkeit an, wenn man sich dabei langweilt. So geht es anscheinend den meisten von uns: Dem US Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten zufolge, halten sich weniger als 5% der Erwachsenen an das tägliche Minimum von 30 Minuten körperlicher Aktivität. Sport muss allerdings nicht langweilig sein. Ganz im Gegenteil: Wenn du dich beim Sport langweilst, dann machst du es falsch. Halte dich an diese drei bewährten Strategien für deine Trainingsroutine und du wirst trainieren, ohne dass du es überhaupt merkst.

  1. Trainiere während des Workouts auch dein Gehirn

Körperliche Aktivität ist gut für das Gehirn, vor allem für die Erinnerungs- und Denkfähigkeit. Das Ganze funktioniert aber auch anders herum: Wer während des Sports sein Gehirn aktiv benutzt, erzielt bessere Trainingsergebnisse. Im Zuge eines Forschungsprojekts der Universität Florida, gaben die Wissenschaftler männlichen und weiblichen Studienteilnehmer 12 verschiedene kognitive Aufgaben, die sie beim Fahrrad fahren lösen mussten. Die Aufgaben bestanden zum Beispiel darin Farben zu nennen, “go“ zu sagen sobald ein blauer Stern auf dem Bildschirm erschien, lange Reihen Nummern von hinten aufzuzählen und Rechenaufgaben zu lösen.

Von den schwierigsten Aufgaben abgesehen (Mathematik) fuhren die Teilnehmer um 25% schneller – einige verdoppelten ihre Geschwindigkeit sogar. Und das alles, ohne es zu merken. Aufgaben, die zu schwierig sind, verlangsamen dich. Suche dir Aufgaben, die leicht und kurzweilig sind und Spaß machen, wie zum Beispiel ein simples Spiel auf dem Handay oder ein interessanter Podcast (vielleicht eine Kriminalgeschichte, bei der man miträtseln kann?). Es sollte allerdings auch nicht zu einfach sein – seine Lieblingsserie zu gucken, zählt nicht als Gehirnjogging.

  1. Suche dir einen Trainingspartner – oder gleich mehrere

Du gehörst zu denjenigen, die morgens ohne Probleme um 5 Uhr aufstehen, sich die Laufschuhe anziehen und vor der Arbeit eine Runde im Regen laufen gehen? Das ist bewundernswert, allerdings eher selten. Vielen fehlt es an Motivation. Noch schwerer ist es, während des Trainings durchzuhalten und nicht nach ein paar Minuten schon wieder aufzuhören. Mit jemandem zusammen zu trainieren löst beide Probleme: Erstens sorgt es dafür, dass du zu eurem verabredeten Termin auftauchst und zweitens motiviert dein Partner dich während des Workouts, am Ball zu bleiben.

Deine Freunde haben alle keine Zeit? Trete einer Trainingsgruppe bei. Von Wandern bis Joggen, das Angebot ist groß und zu mehreren macht es auch mehr Spaß. Noch besser ist es, wenn du dir einen Profi an deine Seite holst. Unsere Personal Trainer erstellen dir ein individuelles Trainingsprogramm, das sowohl körperliche, als auch mentale Aspekte beachtet. Und dank unserer auf funktioneller Fitness basierenden Philosophie, wirst du dabei nicht 30 Minuten auf dem Laufband verbringen und gegen eine weiße Wand gucken.

  1. Drehe die Musik auf

Costas Karageorghis, ein weltweit führender Experte im Bereich der Musikpsychologie an der Brunel Universität in London, sieht Musik als eine „legale leistungssteigernde Droge“. Zu kräftigen Beats joggst und schwimmst du schneller und legst auf dem Fahrrad längere Strecken hinter dich. Musik ist die ideale Ablenkung – manche Trainings-Apps können sogar mit deinem Spotify Account verbunden werden und Lieder abspielen, deren Beats zu deiner Herzfrequenz passen.

Aber es geht um mehr als nur darum, stimmungsvolle Lieder auszusuchen und dazu Gewichte zu heben. Um den leistungssteigernden Effekt von Musik wirklich auszunutzen und jeglichem Anflug von Langeweile vorzubeugen, solltest du Lieder wählen, die Erinnerungen und Gefühle in dir hervorrufen – Lieder, die du wirklich fühlst.