Du kannst deine Pronation nicht von deiner Supination unterscheiden? Keine Sorge. Wenige Dinge sind so persönlich wie Laufschuhe – außer vielleicht Unterwäsche. Zwar hat Nike vor Kurzem seinen ‘Swiss army shoe’ für den gewöhnlichen Läufer auf den Markt gebracht, aber wenn es darum geht den richtigen Laufschuh zu finden, gibt es keine einheitliche Lösung. Jeder […]

Du kannst deine Pronation nicht von deiner Supination unterscheiden? Keine Sorge.

Wenige Dinge sind so persönlich wie Laufschuhe – außer vielleicht Unterwäsche. Zwar hat Nike vor Kurzem seinen ‘Swiss army shoe’ für den gewöhnlichen Läufer auf den Markt gebracht, aber wenn es darum geht den richtigen Laufschuh zu finden, gibt es keine einheitliche Lösung.

Jeder Fuß ist einzigartig und es gibt eine Vielzahl verschiedener Laufschuhe.

Es gibt fast so viele verschiedene Laufschuhe, wie es einzigartige Füße gibt. Ob du für einen Marathon trainierst oder einfach nur eine Runde um den Block laufen möchtest, es ist wichtig den richtigen Schuh zu finden. Das ist bei der Riesenauswahl allerdings gar nicht so einfach. Mit diesen Tipps wird die Suche nach dem passenden Schuh für einen natürlichen, angenehmen und effektiven Lauf einfacher:

Investiere in Qualität

Die Qualität des Laufs kann von der Qualität des Schuhs abhängen. Ein falscher Schuh kann zu Verletzungen führen und die Effektivität deines Trainings vermindern. Qualität sollte beim Kauf auf jeden Fall Priorität haben. Als Faustregel gilt: billige Schuhe taugen nichts. Kaufe Schuhe, die mindestens in der mittleren Preisklasse sind. Es handelt sich hierbei nicht einfach nur um einen Hype: Dennis Kimetto lief während des 2014 Berlin Marathons eine neue Rekordzeit und trug dabei Adidas BOOST. Teure Schuhe zahlen sich aus.

Erkenne, wann deine Schuhe ihr Lebensende erreicht haben

Auch die leichtfüßigste Gazelle wird ihre Schuhe irgendwann abgelaufen haben. Zu erkennen, wann genau dieser Zeitpunkt eingetreten ist, wird dir unangenehme Schmerzen ersparen. Ein neues Paar solltest du dir ungefähr nach 800 km zulegen. Tracking Apps wie zum Beispiel MapMyRun, RunKeeper und Nike+ Run Club übernehmen das Zählen für dich. Solltest du beim Laufen plötzlich Schmerzen empfinden, bedeutet das möglicherweise einfach nur, dass es Zeit für ein neues Paar Laufschuhe ist.

Bequemlichkeit über alles

Wie auch in allen anderen Lebensbereichen gilt beim Schuhkauf: Tu, was sich am natürlichsten anfühlt. Je bequemer der Schuh, desto mehr ist er mit deinem Körper im Gleichgewicht. Es gibt ein paar allgemeine Regeln: Deinen Gang zu analysieren (hierbei wird der Winkel gemessen mit dem dein Fuß auf den Boden aufkommt) kann dir helfen die Art, in der du läufst, zu verbessern. Pronation bedeutet, dass sich dein Fuß nach innen dreht. Supination hingegen, dass er sich nach außen dreht. Vielleicht ist dein Gang aber auch neutral. Das sind aber alles nur nützliche Hilfestellungen. Unabhängig von Gang und Winkel, Bequemlichkeit ist immer am Wichtigsten. Lass dich bei der Auswahl von einem Experten beraten.

Go minimal

Schon seit einiger Zeit ist barfuß laufen ein heißes Thema. Studien haben bewiesen, dass Schuhe, die weniger gepolstert sind, die Verletzungsgefahr verringern. Wähle also einen Schuh mit 0 Drop (die meisten Laufschuhe haben mindestens 8mm Drop), um natürlicher zu laufen. Schuhe, die zwischen Ferse und Zeh stark gepolstert sind, führen dazu, dass du mit der Ferse auftrittst anstatt mit dem Fußballen. Jeder Körper – und jeder Fuß – ist selbstverständlich unterschiedlich. Barfuß laufen kann deinen Fuß stärken, allerdings sollten Läufer mit anfälligen Gelenken lieber davon absehen.