Regelmäßig deine Trainingsfortschritte zu messen, kannst du auch als deine eigene Konkurrenz nutzen. Das macht allerdings nur Sinn, wenn die Ergebnisse deiner Tests korrekt und verlässlich sind und du sie regelmäßig durchführst. Die folgenden Regeln dienen dazu, alle anderen Variablen gleich zu halten und dadurch so korrekte und präzise Testergebnisse wie möglich zu erhalten. Stelle […]

Regelmäßig deine Trainingsfortschritte zu messen, kannst du auch als deine eigene Konkurrenz nutzen. Das macht allerdings nur Sinn, wenn die Ergebnisse deiner Tests korrekt und verlässlich sind und du sie regelmäßig durchführst. Die folgenden Regeln dienen dazu, alle anderen Variablen gleich zu halten und dadurch so korrekte und präzise Testergebnisse wie möglich zu erhalten.

Stelle sicher, dass deine Tests vertrauenswürdig sind

 

  1.  Betrüge nicht

Wir verstehen deinen Eifer, so gute Testergebnisse wie möglich zu erzielen. Deinen Fortschritt zu testen macht allerdings nur Sinn, wenn du absolut ehrlich bist. Ehrlich in dem Sinne, dass du in keinster Weise schummelst, um bessere Testergebnisse zu erzielen. Vor allem Menschen, die denken, man müsse sich ständig verbessern, sind dazu geneigt, beim Testen etwas zu addieren oder subtrahieren, um jedesmal einen Fortschritt vorweisen zu können.

 

  1. Teste am gleichen Wochentag

Führe die Tests am gleichen Wochentag durch. Die meisten von uns haben ein normales Alltagsleben, aber wenn du an deinen eigenen Alltag denkst, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass sich das Wochenende sehr von einem Tag unter der Woche unterscheidet. Du schläfst wahrscheinlich am Wochenende länger als unter der Woche und isst weniger häufig, aber dafür mehr zu jeder Mahlzeit. Außerdem hast du am Wochenende wahrscheinlich einen weniger stressigen Zeitplan als sonst. All diese Faktoren können sich auf die Testergebnisse auswirken, welche keine präzisen Aussagen geben, wenn du einen Test unter der Woche und einen weiteren am Wochenende durchführst. Führe die Tests also entweder am Wochenende, oder unter der Woche durch. Wenn du es noch genauer nehmen möchtest, solltest du auch die Unterschiede in deiner Routine zwischen den jeweiligen Wochentagen in Betracht ziehen. Bist du an manchen Tagen mehr beschäftigt, als an anderen?  Wenn ja, versuche, den Tag zu finden, den du am besten planen kannst und der entspannt ist und verwende diesen als Testtag.

 

  1. Teste zur gleichen Uhrzeit 

Führe die Tests ungefähr zur gleichen Tageszeit durch. Dadurch wird es dir auch leichter fallen, das Gleiche zu essen und dein Energielevel wird ungefähr so hoch sein, wie bei deinem letzten Test.

 

  1. Benutze die gleiche Ausrüstung

Wenn du deinen Lauffortschritt messen möchtest, beachte, dass Turbinen von verschiedenen Laufbändern nie 100% die gleiche Geschwindigkeit anzeigen oder exakt wie andere Turbinen funktionieren, auch wenn sie vom selben Hersteller stammen. Verwende also jedes Mal das gleiche Laufband, wenn du deine Ergebnisse mit vorherigen vergleichen möchtest. Beachte außerdem, dass zwischen der tatsächlichen Geschwindigkeit und der Geschwindigkeit, die auf dem Display angezeigt wird, oft ein Unterschied von 2 km / h oder mehr bestehen kann. Stelle außerdem sicher, dass die Geschwindigkeit in km/h und nicht in Meilen pro Stunde eingestellt ist – ansonsten wirst du von deinem Tempo sehr enttäuscht sein!

 

  1. Iss das Gleiche

Iss in etwa das Gleiche – sowohl hinsichtlich der Menge, als auch der Art des Essens – vor jedem Test und zur gleichen Zeit. Wer es ganz genau nehmen möchte, schreibt sich immer genau auf, was und wann er am Testtag gegessen hat, sodass er am Kontrolltag genau das gleiche essen kann. Um zu begreifen, welchen Unterschied Essen auf das Ergebnis haben kann, stelle dir einfach zwei Szenarien vor: Du gehst Laufen, nachdem du eine große Portion Spaghetti Bolognese gegessen hast und nach einem leichten Snack. Jetzt weißt du, was wir meinen…

 

Diese 5 Regeln wurden von Personal Trainer Halvor Lauvstad entwickelt.

Halvor studierte an der NIH und war als Produktmanager bei SATS und Geschäftsführer bei Norsk Fitness tätig. Er hat eine Reihe an Büchern zum Thema Training geschrieben, unter anderem „Best in Birken“. Zurzeit lehrt er an der AFPT in Norwegen.

 

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